Latte Macchiato, Buchmesse und Bordgepäck

2007-10-12 Aus Von christiankohl

Der geneigte Leser mag sich Fragen, was diese drei Dinge miteinander gemein haben? Alle drei boten mir in der Vergangenheit Anlass, mich zu ärgern.

1. Latte Macchiato: Ab und zu verschlägt es einen mittags in die GASAG-Kantine, wo es auch akzeptablen Kaffee gibt. Leider auch diese komische Trendabart, wo viel Milch mit wenig Kaffee versetzt wird und scheiße schmeckt. Man steht also am Kaffeevollautomaten an und vor einem steht eine Frau, sie greift eine große Tasse und, man ahnt es schon, sie drückt auf den Milchmix-Knopf. Eigentlich könnte man jetzt in Urlaub fliegen, so lange wie das dauert. Ich fordere deshalb härtere Gesetze, ein Verbot solch widerlicher Getränke und hohe Gefängnisstrafen für die Konsumenten. Eine Randbeobachtung noch: Männer, die sowas trinken, sind alle schwul. Ist wie mit den Ipods. 🙂

2. Bordgepäck: Liebe Airlines, bitte, bitte, bitte, schränkt endlich Umfang und Gewicht des Bordgepäcks ein. Es nervt, wenn da Leute mit riesigen Sporttaschen und Koffern sich durch die Gänge quälen, die Locker blockieren und ganz allgemein den Betrieb aufhalten und mir auf die Nerven gehen. Und liebe Securitys: Bitte sofort diejenigen Leute nach Guantanamo verschicken, die erst, wenn sie an der Reihe sind, umständlich anfangen, Jacke, Jackett etc. abzulegen. Und wo ich gerade dabei bin: Liebe Securitys, wenn ihr schon eure beschissene „Sicherheits“-Schikanerie betreiben müsst, dann bitte effizient – stehen die Schlangen in FFM bis zum Eingang des Terminals, dann darf man ruhig die drei nicht besetzten Schleusen auch noch öffnen, es könnte schneller gehen. Wozu zahle ich denn sonst die fucking Airport tax?

3. Buchmesse: Es gibt auf dem ganzen Gelände nur eine Möglichkeit zu drucken, im Business Center, da läuft man locker 30 Minuten. Großartige Technik. Man kommt dort an, hat fünf Euro in der Tasche, denn man will bloß seine Bordkarte (2 Seiten) ausdrucken. Nix da, Mindesteinsatz fünf Euro, drucken kostet aber extra. Da lässt sich auch nicht handeln, der deutsche Messebedienstete ist stets vorschriftengetreu. Also rüber ins Maritim-Hotel, nett gefragt, kein Problem, alles Bestens. Wo ich grade über die Messe herziehe: Auch das Catering ist jawohl eine absolute Katastrophe, die Mitarbeiter teilweise unfreundlich. Peinlich.